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Rhönschafe und Waldschafe

Rhönschafgalerie

Waldschafgalerie

        Ein Lamm wird geboren

Meine Schafherde setzt sich momentan aus Rhönschafen und Waldschafen zusammen. Beide Schafrassen gehören zu den gefährdeten Landschafrassen und stehen auf der Roten Liste der bedrohten Nutztierrassen in Deutschland. Eine weitere Vergrößerung des Bestandes ist zur Erhaltung der Schafrassen dringend notwendig.

Beide Rassen sind typische Landschafrassen der Mittelgebirgslagen und sind sehr anpassungsfähig. Das mittelgroße, schlichtwollige Rhönschaf ist leicht daran zu erkennen, dass Kopf und Beine im Gegensatz zu anderen Schafrassen verschieden gefärbt sind. Waldschafe dagegen haben hauptsächlich weißes Vlies. Es gibt sie aber auch in schwarz oder auch braun. Rhönschafe sind hornlos und bis hinter die Ohren haben sie einen unbewollten Kopf, welcher braun oder schwarz ist, die Beine und die Wolle sind weiß. Der Waldschafbock hingegen trägt Hörner, manchmal auch die weiblichen Tiere. Beide Schafrassen sind widerstandsfähig gegen klimatische Einflüsse und haben einen geringen Futteranspruch bei bester Futterverwertung. Aufgrund dessen habe ich mich auch für diese Schafrassen entschieden, da sie das ganze Jahr in freien Natur die Wiesen beweiden. Nur bei geschlossener Schneedecke oder gefrorenem Boden werden sie mit Heu ohne jegliches Kraftfutter zugefüttert. Sie verfügen ebenso über eine hervorragende Marsch- und Weidefähigkeit. Ihr Fleisch hat einen wildähnlichen, wohlschmeckenden und zarten Geschmack.

 
Widerristhöhe in cm

 Rhönschaf

Waldschaf

 

80 - 85

65 - 70

 

72 - 78

60 - 65

Gewicht (kg)

Rhönschaf

Walschaf

 

85 - 95

60 - 80

 

60 - 70

40 - 55

( Quelle: "Schafe" von Helmut Kühnemann -Ulmer-  und " www.waldschaf.com " )

 

 

 copyright by Cathrin Ziebart 2005-2009