

Beide Rassen sind typische Landschafrassen
der Mittelgebirgslagen und sind sehr anpassungsfähig. Das mittelgroße, schlichtwollige
Rhönschaf
ist leicht daran zu erkennen, dass Kopf und Beine im
Gegensatz zu anderen Schafrassen verschieden gefärbt sind.
Waldschafe dagegen haben hauptsächlich weißes Vlies. Es gibt
sie aber auch in schwarz oder auch braun. Rhönschafe sind
hornlos und bis hinter die Ohren haben sie einen unbewollten Kopf,
welcher braun
oder schwarz ist, die Beine und die Wolle sind weiß. Der
Waldschafbock hingegen trägt Hörner, manchmal auch die
weiblichen Tiere. Beide Schafrassen sind widerstandsfähig gegen klimatische Einflüsse
und haben einen geringen Futteranspruch bei bester
Futterverwertung. Aufgrund dessen habe ich mich auch für
diese Schafrassen entschieden, da sie das ganze Jahr in
freien Natur die Wiesen beweiden. Nur bei geschlossener
Schneedecke oder gefrorenem Boden werden sie mit Heu ohne
jegliches Kraftfutter zugefüttert. Sie verfügen ebenso über eine hervorragende
Marsch- und Weidefähigkeit. Ihr Fleisch hat einen
wildähnlichen, wohlschmeckenden und zarten Geschmack.
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♂ |
♀ |
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Widerristhöhe in cm
Rhönschaf
Waldschaf |
80 - 85
65 - 70 |
72 - 78
60 - 65 |
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Gewicht (kg)
Rhönschaf
Walschaf |
85 - 95
60 - 80 |
60 - 70
40 - 55 |
( Quelle: "Schafe" von Helmut Kühnemann
-Ulmer- und " www.waldschaf.com " )

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